16. September 2020
von Cornelia von Pappenheim
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Pressemitteilung 2020-06: Nachteilsausgleich für gehörlose Menschen!

München, 16. September 2020

PM 2020-06

Appell an den Ministerpräsidenten Dr. Söder –
Nachteilsausgleich für gehörlose Menschen und Menschen mit Hörbehinderung!

Der Gehörlosenverband München und Umland e.V. (GMU) appelliert an den Ministerpräsidenten Dr. Söder, den schon seit Jahren geforderten Nachteilsausgleich für gehörlose Menschen umzusetzen.
…..

Drei Anträge zum Gehörlosengeld wurden im Bay. Landtag eingereicht. Der letzte Antrag im März 2020 wurde zwar ernsthaft aufgenommen, jedoch bestand noch Bedarf an Aufklärung bzw. Bedarfsermittlung.
…..

Hier müssen wir gehörlosen Menschen wieder warten. Herr Kreuzer, MdL, betonte, dass erst die Corona-Situation und die finanzielle Situation abgewartet werden müsse.
Wir sehen es jedoch anders, da wir die Verantwortung für die gehörlosen Menschen in Bayern haben. Der Nachteil für gehörlose Menschen insbesondere im privaten Bereich muss abgebaut werden.
….

Wir sehen dies als eine ungleiche bzw. ungerechte Behandlung der gehörlosen Menschen. Daher unser Appell an alle Politiker*innen, an die Regierung: Die herabgesetzte Lebensqualität und die Nachteile für die gehörlosen Menschen dürfen nicht außer Acht gelassen werden!

Weitere Ausführungen und Begründungen finden Sie in der Pressemitteilung als PDF.

12. September 2020
von Cornelia von Pappenheim
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Neue Kursangebote der Gebärdensprachschule

Unsere Gebärdensprachschule bietet neue Kurstermine an:

1. DGS I (ohne Vorkenntnisse):
nächster Kurs ab 16. September 2020
jeden Mittwoch, von 18.00 bis 19:30 Uhr (nur online) – ausgebucht

2. DGS – Kurs zur Auffrischung und Wiederholung
der Kurse DGS I und II (Vorkenntnisse DGS I oder DGS I und II):
nächster Kurs ab 17. September 2020
jeden Donnerstag, von 18.00 bis 19:30 Uhr (nur online)

Auskünfte bzgl. der Kursangebote unserer Gebärdensprachschule erhalten Sie unter 089 / 99 26 98 – 12
bzw. unter www.gebaerdensprache-muenchen.de

25. August 2020
von Cornelia von Pappenheim
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KoFo Online am 9. September 2020: Coronapandemie-Superspreading

der nächste KoFo online steht an!

Am Mittwoch 9. September um 18 Uhr findet der KoFo online
mit dem Thema „Coronapandemie – Superspreading“ statt.
– Wie Superspreader die Pandemie beeinflussen.
– SARS-CoV-2 ist sehr ansteckend. Aber: Infizierte steckt nicht immer viele andere Menschen an.
– Entscheidend sind sogenannte Superspreader.
All das erklärt uns Robert Jasko:

Der Vortrag dauert etwa 60 Minuten.
Bei Interesse melden Sie sich bitte mit E-Mail an info@gmu.de
bis zum 06. September 2020.
Sie bekommen nach der Anmeldung eine Bestätigung mit einem Link zu unserem Online-Video-Vortrag.
Wir bitten Sie um Verständnis, wenn wir die Anmeldungen auf 30 Teilnehmer*in begrenzen müssen.

16. August 2020
von Cornelia von Pappenheim
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Corona: 6. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung – Vereinssitzungen, Versammlungen

Viele haben uns gefragt, warum wir keine Veranstaltungen oder Versammlungen durchführen. Auch waren viele sich nicht sicher, ob Sitzungen oder Mitgliederversammlungen durchgeführt werden können. Daher möchten wir hier die wichtigsten Fragen speziell für Bayern beantworten.

Welche Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt in Bayern?

Es gibt Infektionsschutzmaßnahmenverordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.
Aktuell ist es die 6. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.
Sie wurde immer ergänzt, geändert bzw. verlängert.
Hier findet Ihr die 6. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung:

Und hier findet Ihr die weiteren Änderungen und Ergänzungen:

Auch findet ihr hier die Verordnungen mit Änderungen sowie Ergänzungen mit Übersetzung in Gebärdensprache:

Verein und Versammlungen – Sind Vereinssitzungen, Versammlungen erlaubt?

„Vereinssitzungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden, sind mit bis zu 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 200 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann.“
Dürfen wir also einfach Veranstaltungen bis 100 Personen im Gehörlosenzentrum durchführen?
Das ist nicht ganz korrekt. In der Verordnung steht auch, dass der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausarbeiten muss und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen muss.

Schutz-Hygienekonzept: was ist der Inhalt des Konzeptes?

Die Grundlage ist immer 1,50 Meter Abstandsregel, Einhaltung des Mundschutzpflichtes und ein klarer Teilnehmerkreis.
Das heisst also: wenn Ihr, Vereine eine Versammlung oder Sitzung machen möchtet, muss folgendes beachtet werden:

  1. Schriftliches Schutz-Hygienekonzept
  2. Einhaltung der 1,50 Meter Abstandregel
  3. Mundschutzpflicht, wenn kein Abstand eingehalten werden kann

Nehmen wir das Beispiel Gehörlosenzentrum und Saal:

  1. Ein Schutz-Hygienekonzept wurde schriftlich erstellt.
  2. Immer 1,50 Meter Abstandregel:
    Wir haben den Saal ausgemessen. Wenn wir 1,50 m Abstand einhalten müssen, können nur max. 18 – 20 Personen im Saal erlaubt werden.
  3. Es besteht Mundschutzpflicht beim Betreten des Gehörlosenzentrums.  Erst wenn man am Platz sitzt, kann der Mundschutz abgenommen werden.
  4. Der Eingang und Ausgang wurde gesondert gereget. Eine Ansammlung von Leuten soll vermieden werden. Daher haben wir so gemacht, dass der Eingang über den Innenhof, und Ausgang über die Haupttüre erfolgt.
  5. Toiletten dürfen nur einzeln benützt. Nach Benützung wird die Toilette desinfiziert.
  6. Teilnehmerliste wird vorbereitet
  7. Verkauf von offenes Essen nicht erlaubt, Getränke werden hingestellt.

Wegen dieser Infektionsschutzmaßnahmenverordnung dürfen wir daher keine Veranstaltungen mit 100 Personen anbieten, weil der Saal nur nur max. 18-20 Personen mit 1,50 Meter Abstandsregel aufnehmen kann.
Draussen können zwar mehr Leute aufhalten. Im Innenhof können auch nur max. 20 Personen aufhalten. Aber wir müssen immer dafür sorgen, dass Abstand von 1,50 Meter eingehalten werden, weil wir als Veranstalter die Verantwortung haben. Das ist nicht einfach.
Wir möchten euch auch schützen und einen Corona-HotSpot im Gehörlosenzentrum vermeiden.

Bußgeldkatalog:

Es gibt auch seit 30.07. ein Bussgeldkatalog, hier der Link:
https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-252/

Wenn man die Regeln nicht beachtet, kann es schön teuer werden, besonders für Veranstalter. Teilnehmer*innen, die zum Beispiel die Mundschutzpflicht bei Versammlungen nicht beachten , müssen 150 € Bußgeld entrichten.
Oder wenn der Veranstalter kein Schutz- und Hygienekonzept bei einer Durchführung einer Veranstaltung / Versammlung vorlegen kann, ist es möglich, dass der Veranstalter Bußgeld in Höhe von 5000 € zahlen muss.

Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr gerne uns eine E-Mail schicken oder über Skype uns anrufen.

6. August 2020
von Administrator
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Mini München findet STADT!

Langeweile in den Sommerferien? Kommt doch zu Mini-München!

Von 27. Juli bis 14. August 2020 öffnet die Spielstadt Mini-München wieder ihre Tore!

Kennt ihr Mini-München überhaupt?
Mini-München ist die Stadt der Kinder!

 

In Mini-München können Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 15 Jahren arbeiten, studieren, wählen, Geld verdienen, Politik machen, bauen, einkaufen, Freund*innen treffen – kurz gesagt: jede Menge Spaß haben!

Gehörlose Kinder sind in Mini-München herzlich willkommen. Die wöchentlichen Stadtversammlungen im Rathaus werden übrigens gedolmetscht!

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Hier gibts alle Infos – auch als Gebärdensprachvideo: https://www.mini-muenchen.info/mini-muenchen/anleitung/

und auf Facebook: https://www.facebook.com/spielstadtmm/videos/2656580404616099/

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