Fachtagung „Inklusive Bildung durch Gebärdensprache“

17. – 19. Mai 2019 im Gehörlosenzentrum

Im Rahmen dieser Tagung möchten wir die derzeitige Bildungssituation von Menschen mit Gebärdensprache aufzeigen. Gemeinsam wollen wir Verbesserungspotentiale entdecken und konkreten Handlungsbedarf (auch auf politischer Ebene) ermitteln. In diesem Sinne soll die Tagung eine Plattform für Austausch und Diskussion sein.

Die Tagung wird von der Hochschule Landshut, dem Berufsfachverband der Gebärdensprachdolmetscher*innen (BGSD Bayern e. V.) und dem Gehörlosenverband München und Umland e. V. ausgerichtet.

Neben Vorträgen und Workshops runden Diskussionsrunden die Tagung ab. Derzeit gibt es eine rege Diskussion um die Beschulung mit Gebärdensprache. Häufig werden dabei inklusive Modelle und Förderschulen gegeneinander ausgespielt, dabei bieten beide Herangehensweisen Chancen und Risiken. Um neue Ideen für eine möglichst optimale Bildung zu entwickeln, müssen Vor- und Nachteile beleuchtet und Verbesserungsbedarf ermittelt werden. Ziel ist dabei, Bedingungen zu schaffen, unter denen authentische Entwicklungen jedes einzelnen hörbehinderten Kindes mit Gebärdensprache ermöglicht und gewährleistet werden, so dass sich diese Kinder zu starken, selbstbewussten und selbstsicheren Erwachsenen entwickeln können.

Ein weiterer Aspekt der Tagung stellt das Dolmetschen im schulischen Kontext dar. Auch hier werden Voraussetzungen, Herausforderungen und Entwicklungschancen beleuchtet.

Die Tagung richtet sich an Personen jeglichen Hörstatus’, die sich für die Bildung hörbehinderter Kinder interessieren (Eltern, Pädagog*innen, Psycholog*innen, Inklusionsdolmetscher*innen…). Ein besonderes Anliegen ist uns die Anwesenheit von Fachleuten aus Universitäten für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik, Wissenschaft, Politik und von Trägern von Fördereinrichtungen.

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